Technik

Apple TV 2 Erfahrungen

Es war wiedermal Zeit für ein neues Technikgimmick. Also habe ich mal schnell das neue AppleTV online geordert. Für 119€ wurde das Teil auch kostenfrei nach Hause geliefert.

Man müsste schon Teilchen sagen, den groß ist das AppleTV 2 nicht. Es misst gerade mal ca. 10 x 10 x 2,5 cm. Das nächste Positive: Kein externes Netzteil, alles im Gerät.
Von den Anschlußmöglichkeiten ist das Gerät übersichtlich: HDMI, Optical Out, Strom, Netzwerk, (der USB Anschluß ist laut Website nur für Support). WLAN. Das war es auch schon.

Eingerichtet ist das Geräte nach Apple Manier.
Anschließen, Einschalten, geht. Zu konfigurieren gibt es fast nichts, außer evtl. iTunes Account Daten eingeben.
Für vollen Genuß sollte man noch die Privatfreigabe am AppleTV, Rechner, iPhone, iPad aktivieren und auch AirPlay. Für Zugriff auf den eignen Flickr-, YouTube-, MobileMe-Account sollte man auch hier noch die Zugangsdaten eingeben.
Damit man all diese Zugangsdaten nicht mühsam mit der mitgelieferten Fernbedienung und den Cursortasten eingeben muß, kann man das bequem mit der Remote App auf dem iPhone, iPad erledigen. Die Remote App ist dann so eine Art Remote-Trackpad fürs Apple TV und sobald man einen Text eingeben muß, erscheint die Tastatur. Wirklich bequem.

Man kann das Apple TV auch mit einer eigenen Fernbedinung steuern. Das Schöne, man muß die Fernbedienung nicht einlernen, sondern man lernt das AppleTV ein. Einfach den Hinweisen am Bildschirm folgen. Nun kann ich mit meiner Logitech Harmony 1000 inkl. Funk Extender mein AppleTV steuern.

Eine interne Festplatte hat das ATV2 im Gegensatz zur 1er nicht. Hier wird nur gestreamt. Entweder von der iTunes Bibliothek oder aus dem Internet. Zukünftig noch vom iPad, iPhone.

Das Steuern aller Medien ist genial einfach, entweder (wenn die Daten vom Rechner kommen) am Rechner direkt, oder die herkömmliche Fernbedienung, oder über die Remote App auf iPad, iPhone, wobei man bei Letztern auch immer den Inhalt seiner iTunes Bibliothek sieht.

Was kann das Apple TV 2?

  • Alle Medien die man in der iTunes Bilbliothek am Rechner hat (Filme, Musik, Podcasts, …) abspielen.
  • Medien aus YouTube, Flickr, MobileMe und Internet Radio abspielen.
  • Die Bilder die man in seiner iPhoto Bibliothek hat abspielen.
  • Filme wiedergeben die man online direkt am AppleTV ausleihen kann.

Gestern habe ich auch mal gleich einen HD-Film Online übers AppleTV ausgeliehen. Keine Wartezeiten, der Film startet sofort und das Apple TV puffert auch entsprechend die Daten. Ok, ich hab den Vorteil eines voll funktionierendem DSL16000 ;-) .

So, nur Vorteile?

Nein, das Gerät hat auch Nachteile: Das höchste der Gefühle ist die Ausgabe mit nur 720p und Dolby Digital 5.1. Mit 720p könnte ich fast noch leben, aber Soundmäßig finde ich DD5.1 zu wenig. DTS wäre mal das mindeste gewesen.

Noch ein kleines Problem: Ich hatte beim Abspielen des HD Filmes immer mal kurze “Stopper” bei der Videoausgabe, beim Ton nicht. Das lag aber nicht an der Internetanbindung! Hier waren teilweise bis zu 30 Minuten schon im Buffer. Ich tippe da noch auf einen Softwarebug.

Fazit:

Um Filme anzusehen bleibe ich (noch) bei meiner Popcorn Hour, das kann die besser. Zum Musik hören nutze ich nun das Apple TV, das kann Apple wesentlich besser als die Popcorn Hour. Hoffe mal, das sich in naher Zukunft noch Vernbesserungen am ATV2 geben wird.

Ergebnis des Umbaus 3fach->2fach

Ergänzend zu meinem letzten Blogeintrag, nachfolgend ein paar Bilder des fertigen Umbaus meines Supershuttles.

Eine klitzekleine Kleinigkeit fehlt nun doch noch. Eine verstellbare Sattelstütze.

Problem: Findet erstmal eine Sattelstütze mit genau 30mm (Ein eher seltenes Maß.) und die auch noch gute Bewertungen hat.

Fündig geworden bin ich bei Rasebikes. Die bieten eine Sattelstütze mit satten 9″ (228,6mm) Verstellbereich an! Nicht ganz billig (349$=280€), aber was solls. Man lebt ja nur einmal. Nun ist das Teil seit 18.9.2010 (immerhin versandfrei!) aus den USA unterwegs, soll aber laut Tracking-Tool heute in “Good old Germany” eingetroffen sein.

Jetzt hoffe ich, das die Sattelstütze bis spätestens 6.10. den Weg zu mir findet, den dann kann ich die gleich mal beim Freeriden in Bozen ausprobieren.

Pimp my bike – oder – Wozu ein großes Kettenblatt am MTB?

Das große Kettenblatt ist wohl nur dazu da, seine Spuren an/in der Wade und in Baumstämmen zu hinterlassen und bei Trails davon “abzuspringen”.

Wenn man das ganze mal nüchtern betrachtet, braucht man es auch nicht wirklich. Ich fahr ja keine MTB Rennen.

Bestellt hab ich mir jetzt eine Truvativ Stylo OCT 2.2 36-24 dazu eine SRAM PowerGlide 990 Cassette (in rot).

Da wir gerade am pimpen sind, gibt es noch einen neuen Lenker von Raceface -Model Atlas FR auch in rot.

[Update] Der Lenker ist schon da und sieht echt klasse aus ;-)

[Update 2] Berny hat mir eine schöne Aufstellung gemailt, die 2fach und 3fach Übersetzung schön gegenüberstellt.

22/34 1.26 22/34 1.26
22/30 1.42 22/30 1.42
22/26 1.64 22/26 1.64
22/23 1.86 22/23 1.86
22/20 2.13 22/20 2.13
22/17 2.51 22/17 2.51
36/23 3.04 32/23 2.7
36/20 3.49 32/20 3.1
36/17 4.11 32/17 3.65
36/15 4.66 32/15 4.14
36/13 5.37 32/13 4.78
36/11 6.35 44/17 5.02
44/15 5.69
44/13 6.57
44/11 7.76
12 Effektive Gänge 15 effektive Gänge

Bei beiden Übersetungen ist nicht bedacht, dass einige Gänge eine ungüstige Kettenlinie haben.

Somit sind bei der 3 fach Kurbel 2 Gänge größer wobei der Unterschied in  der Übersetzung zwischen 36/11 und 44/13 nur 0,22 beträgt.

AR.Drone: Ultraschallsensoren, Akkus

Nach den ersten Flugversuchen, hat man den Dreh so langsam raus und man kann sich mehr wagen.
Heute hat sich gezeigt, das die AR.Drone wohl keine plötzlichen und hohe Pflanzen mag. Das bringt die Ultraschallsensoren scheinbar etwas aus den “Tritt”. Was zu zwei unschönen “Abflügen” geführt hat, die zum Glück ohne Folgen geblieben sind.

Seht aber mal selbst:

Zum Akku Thema:

Ich hab mir jetzt nochmals Original Akkus bestellt. Man hätte nun auch jeden x-belibigen LiPo ≥10C, 11,1V, ≥1000mAh kaufen können, der auch in die Drone passt, aber dann hätte man sich auch zusätzlich ein neues Ladegerät kaufen müssen. Was dann mit drei Akkus min. ca. 120€ gekostet hätte. (zzgl. passende Stecker). Die original Akkus kosten jetzt 90€ und ich bin mit diesen bisher auch zufrieden.

[Update] Das Problem sind nicht die Pflanzen. Sondern eher plötzliche Höhenunterschiede. Das Problem kann auch auftreten, wenn man z.B. mal jemanden übern Kopf fliegt.

AR.Drone (@ardrone) – Das fliegende Videogame

Seit den ersten Prototyp Bildern (2008) der AR.Drone hat mich die Idee und die Umsetzung in ein “Massen” Produkt fasziniert.

Seit dem 18.8.2010 ist nun das “Spielzeug” im Handel verfügbar. Offiziell nur bei Saturn (hmm). Wer nun aber keinen Saturn in der Nähe hat, kann das Fluggerät zum Glück auch bei Parrot für 299€ im Onlinestore bestellen. Ich hatte meine Drone also gleich am 18. im Store bestellt und nach einer Papierkram Odyssee mit expansys (dieser Versender wickelt den Versand ab) habe ich meine Drone tatsächlich heute um 9:30 Uhr erhalten. Und das obwohl diese erst am Vortag in Marseille in Frankreich abgeschickt wurde. Da sag ich nur “wow”.

Aktuell ist der Vorrat erstmal ausverkauft.

Die AR.Drone kommt fertig zusammengebaut daher. Man erhält mit der Lieferung: 2 verschiedenen “Hüllen”, eine für Innen und einen für Außen. Ladegerät, Akku und Marker für Dogfight Modus (Die App gibt es aktuell noch nicht.) Hier gleich mal ein kleiner Wehrmutstropfen: EIN Akku … oh je … zwei der Packung beizulegen wäre schöner gewesen.

Der Akku ist in 90 Minuten geladen. Hier wäre noch eine bessere Beschreibung für das Ladegerät angebracht. Ich wusste erstmal nicht was die 4 LED zu bedeuten haben. Inzwischen weiß ich es. Status: Rot=Laden, Grün=Laden beendet, die LEDs mit den Nummern 1,2,3 bedeuten das die einzelnen Zellen “synchronisiert” werden.

Ist der Akku geladen, einfach in die Drone einsetzen und schon kann es losgehen.

iPad oder iPhone in den Flugmodus gebracht, WiFi aktiviert und ein Adhoc Netzwerk mit der AR.Drone aufgebaut. Ja, das Teil wird per WLAN gesteuert!

Die Steuerung ist denkbar einfach und man hat den Dreh auch schnell raus. Schaut Euch einfach nachfolgendes Video mal an.
Geht doch mal was kaputt, kann man erfreulicherweise für wenig Geld Ersatzteile nachkaufen, wie man die Teile dann austauscht erfährt man im YouTube Channel von AR.Drone.

Mit einer Akkuladung kann man 12 Minuten Spaß haben. Über Ladezustand und WLAN Signalstärke wird man logischerweise ständig am iPad/iPhone informiert. Landet man nicht selber bevor der Akku leer ist, über nimmt das die Drone, nur halt evtl. wo man nicht landen möchte. Gerät die Drone außer Funkreichweite, hält diese die aktuelle Position bzw. singt wieder auf eine Höhe von 6m.

Meine ersten Flugversuche hat Martin mal per iPhone festgehalten. Weitere Filme findet Ihr im speziellen YouTube Channel von AR.Drone.

Eine hilfreiche “Flugschule” gibt es auch seit heute auf YouTube:

2 Wochen iPad

Jaaa, ich hab mir wieder ein technisches Gimmick geleistet!

Mit der Einführung in Deutschland, habe ich mir mein vorbestelltes iPad (64GB, 3G) direkt beim Händler abgeholt.

Keine Angst es gibt hier keines dieser albernen “Unpacking/Unboxing iPad” Filme, auch technische Details erspare ich mir hier, die gibt es direkt bei Apple. Ich will einfach mal meine ersten Eindrücke und Gedanken zu “Papier” geben.

Nach der ersten Installation der Apps, die wie beim iPhone über iTunes funktioniert, und den ersten Klicks “Berührungen”. Begeistert das Gerät, sogar weit mehr als ich dachte. Es macht richtig Spaß mit den Apps (wenn diese nativ auf dem großen Bildschirm laufen) zu arbeiten. Nicht iPad Apps laufen in einem “kleinen” Fenster auf dem iPad.
Der Touchscreen ist einfach Klasse, das Tippen mit der Tastatur fällt wirklich leicht und der Akku hält “ewig”. Das Gerät liegt schön in der Hand und man kann herrlich auf er Couch liegend surfen, zocken, …. ;-)

Unschlüssigen kann man nur empfehlen sich das selber mal anzusehen und auszuprobieren. Wer dann nicht begeistert ist …

Kleinen Nachteil gibt es in Verbindung mit meinem 17″ MacBook Pro (nicht Unibody): Das iPad kann an dem 17″ nicht geladen werden, hier langt einfach die Leistung des USB-Ports nicht.

Die bei der Telekom bestellte MicroSIM Karte gibt es erst ab 1.7.2010. Unverständlich, da ja schon länger bekannt ist, das ein iPad auf den Markt kommt.

Zu den Apps:

Von meinen gekauften iPhone-Apps sind bereits überraschend viele für beide “Welten” bereit:

Als positiv Beispiele:

Einige kostenlose Apps muß man als spezielle HD (iPad) Version laden, was auch kein Problem ist.

Aber leider gibt es einige Apps, die man erneut kaufen muß, was ich persönlich ärgerlich finde. Vor allem dann, wenn diese Apps auf einmal 3-8€ mehr kosten UND keinen Mehrwert bieten, außer der Unterstützung für den größeren Bildschirm.
Das finde ich schade, sind doch viele dieser Softwarefirmen erst durch die iPhone-App-Käufer groß und erfolgreich geworden und nun werden diese User (ich nenne es mal) abgezockt. U.a. handelt es sich hier um ein Aufgabenplanungsprogramm und Banksoftware. Beide Apps sind wirklich super gemacht, aber ich finde den Preis einfach unfair. (Hinweis: Ich habe mir diese trotzdem gekauft, um mir selbst ein Bild zu machen.) Ich hoffe mal, das dies keine Schule für andere Softwarehersteller macht.

Arduino-Projekt: Ethernet und SerialLCD mit Video

Es gibt mal die ersten Fortschritte zu berichten. Inzwischen kann man per Ethernet Befehle an das Arduinoboard senden. Dabei wird eine LED ein- und ausgeschaltet und eine Ausgabe an das LCD gesendet.

Hört sich einfach an, aber das LCD ist etwas “zickig”. Den Grund hab ich noch nicht so wirklich herausfinden können, aber auch das wird noch (hoffentlich) gelöst. Irgendwie werden beim Programmieren des Boards “Zufallswerte” auf der Seriellen Schnittstelle generiert, was zu seltsamen Ausgaben am LCD führt.

Ein Video findet der Interessierte Leser hier (oder auf das Bild klicken.)

Arduinoprojekt: Ethernet und SerialLCD

Mitte dieser Woche habe ich von Watterott meine bestellten Gadgets für mein Arduinoboard erhalten.

Einmal ein Ethernet-Shield, welches im Bausatz geliefert wird und erst zusammengelötet werden muß. Das war aber mal schnell erledigt. Als Zweites noch ein serielles LCD Display. Das praktische an dem Display: Es hat einen integrierten Seriell-Parallel “Wandler”, so das man das Display mit nur 3 Kabeln ansteuern braucht (5V, GND, Daten).

Zwei kurze Testprogramme aus dem Internet bestätigten, das ich noch mit dem Lötkolben umgehen kann ;-)

Ziel ist nun: Texte per Ethernet an das LCD Display senden. Dafür scheint Dank des vorhergesagtem sch*** Wetter am Wochenende genügend Zeit zu sein.

Zwar löblich, aber irgendwie lächerlich

Heute gab es überraschende Post von meinem DSL Anbieter. Inhalt: Ein TAE Kabel!!!

… stutz … hä …. ?!?

Im Schreiben die Erklärung:

…es tut uns Leid, dass Sie Ihren DSL Anschluß (…) vielleicht noch nicht installieren konnten. Den Grund haben wir jetzt herausgefunden: Ihr DSL-Anschlusskabel ist defekt.

Aha … mal überlegen … ach stimmt!

Anfang Januar hatte ich da schon mal was hier im Blog geschrieben und den Grund für das Probleme erklärt.

Immerhin hat man jetzt (Mitte Februar) den Fehler nochmals herausgefunden. Ich glaube ich hatte damals den Telefonsupport auf das Problem aufmerksam gemacht.

Schön ist: Es gibt ein kostenloses Ersatzkabel.
Blöd ist: Leute die sich nicht zu helfen wussten, konnten 6 Wochen nicht surfen.

Kundenservice wohl falschverstanden ….

OS X Server und Xserve

Mitte letzter Woche haben wir endlich auf den Grund gefunden warum die internen RAID-Karten unserer Xserves “laufend” defekte Festplatten gemeldet haben.

Der Grund ist so blöd, das man es kaum glauben kann und man auch nicht wirklich sofort darauf kommt.

2 von unseren 4 Xserves wurden mit “Desktop-Festplatten” bestückt und nicht mit “Server-Festplatten”. Desktop-HDs haben im Dauereinsatz eine etwas “begrenzte” Lebenszeit. Hinzukommt noch ein Firmwarefehler in diesen verbauten Festplatten.

Jetzt haben wir aufjedenfall neue Festplatten im Austausch bekommen und jetzt zeigt sich auch wieder der Vorteil von OS X Server. Komplette Konfiguration des Servers inkl. Installation von DVD ist in 45 Minuten erledigt. Da dauert das Kopieren der 500GB Daten so gesehen lang.

“Man lernt halt nie aus!”

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