Technik
FritzBox 7270 mit Vodafone TV
Mein Kabelanschluß in meiner Mietwohnung ist Signaltechnisch eher bescheiden, so das ich nicht in den Genuß von HD Programmen kommen konnte. So fiel mein Interesse Anfang Dezember 2011 auf das Angebot von Vodafone TV. Am 5.12.2011 bestellt, wurde gestern dann endlich der Anschluß umgeschaltet und die Geräte geliefert. Was mir aber von Anfang an nicht gefallen hat, das ich meine FritzBox gegen die EasyBox austauschen soll. Alleine schon wegen Telefonie wollte ich nicht auf die Fritzbox verzichten, hier hat die EasyBox extreme Defizite.
Leider hat die Umschaltung nicht problemlos funtioniert. Kurzfassung: Aktivierungscode für IPTV fehlte, trotz nachfragens wurden die Zugangsdaten geändert, überraschenderweise und ohne weitere Info wurde ich von ISDN auf VoIP umgestellt, …
Zur Konfiguration:
Für IPTV benötigt man einen eigenen PVC (Permanent Virtual Circuit) damit der IP Traffic entsprechend “priorisiert” wird und nicht durchs normale surfen gestört wird. Gleiches gilt auch für VoIP. Ersteres kann man in der Fritzbox (noch nicht) per GUI einstellen. Wird aber dagegen bei der EasyBox 803 automatisch konfiguriert.
Um meine Fritzbox nun entsprechend zu konfigurieren musste ich nun mal das Internet bemühen und wurde auch fündig!
Man muß per Texteditor ein paar Daten in die Konfig der Fritzbox eintragen, die man vorher einfach auf den Rechner gespeichert hat.
Wichtiger Tip: Wenn Ihr was an der FritzBox Config ändert, in der Config vor die Zeile
“**** CFGFILE:ar7.cfg” ein “NoChecks=yes”
einfügen, sonst meldet die Fritzbox beim Import, das die angegebene Datei keine gültige Import-Datei ist.
Was für IPTV in der Konfig geändert werden muß, findet man sehr schön hier beschrieben: www.ip-phone-forum.de und dann dort im Kommentar #33 .
Für VoIP muß man in der GUI unter Telefonie -> Eigene Rufnummern -> Anschlusseinstellungen die Einstellungen wie folgt vornehmen:
Dann noch die Rufnummern anlegen:
Nun noch die EasyBox wieder einpacken -> Fertig!
Hier auch nochmals die Ergänzungen für die FritzBox Konfig: Fritzbox-Vodafone TV Ergänzungen
Nachtaufnahmen mit der Nikon P7100
Meine Nikon P7000 hatte im Urlaub Probleme mit den Verschlußlamellen (öffneten nicht mehr richtig). Aus diesem Grund habe ich die Kamera zu Amazon zur eingeschickt. Erfreulicherweise wurde die Kamera nicht zur Reparatur weitergeleitet, sondern ich bekam das Geld zurück. Dadurch konnte ich mir das stark verbesserte Nachfolgemodel die Nikon P7100 kaufen.
Die Kamera hab ich dann auch mal mit nützlichem Zubehör ergänzt. Infrarot Fernbedienung, einen vernünftigen Blitz und ein Gorillapod Stativ, damit kann man dann auch mal interessante Nachtaufnahmen machen.
rubiTrack Fitness-Log Software
Das aktuelle Garmin Training Center läuft aktuell nicht mehr unter OSX Lion. GTC hat nun Probleme die Daten richtig aufzusummieren. Das hat mir Garmin inzwischen auch bestätigt. Man sollte es tunlichst unterlassen Daten aus GTC zu exportieren, danach sind die Daten nicht mehr zu gebrauchen!!!
Nun wollte ich nicht auf ein Update warten und hab mal im AppStore nach einer Alternative umgesehen und wurde mit rubiTrack fündig.
Kurze Eckdaten: Sync mit den meisten Garmin Fitness Geräten (Forerunner, Edge) komplette Liste auf der Website des Programmierers. Import von GPX und TCX Daten. Sync mit den Withings Daten. Ausrüstungsverwaltung, somit hat man einen Überblick wie lange welche Bikes, etc schon genutzt wurden. Es lassen sich dann auch noch Wartungswarnungen anlegen. Zu jedem Training kann man Sportart, Ausrüstung, Streckeninformationen und weitere Infos angeben. Als Kartenmaterial steht Google Earth, Virtual Earth und Open Street Map, wahlweise Topografische Darstellung/Satellit zur Auswahl.
Ich kann rubiTrack nur empfehlen, der Funktionsumfang ist wesentlich größer als der von GTC, die optische Darstellung und Auswertung der Daten auch. Zugegeben, man muß sich in der Vielzahl von Menüs, Einstellungen, etc erst zurechtfinden, aber wenn man das mal verinnerlicht hat, hat man eine super Traingssoftware. Ich finde die 30,99€ sind gut angelegt.
Das 22 Zähneritzel/Rockring Dilemma
Der Klassiker: Da baut man was am MTB um und merkt erst hinterher das das so nicht ganz funktioniert.
Ich hab am meinem Supershuttle das kleine Ritzel von 24 auf 22 umgebaut. So weit so gut. Nur wenn man auf die hintern kleinen Zahnräder schaltet, schleift die Kette am Umwerfer. Nicht seitlich, sondern an der Querverbindung der Umwerferleitbleche. Jetzt kann ich aktuell den Umwerfer nicht tiefer setzen, da dieser sonst am Rockring meiner 2fach-Kurbel anstößt. Also braucht es jetzt wiederum einen Rockring mit kleinerem Durchmesser.
Mal schauen, ob der NC-17 - Ring God Lexan Bashguard bis 36 Zähne (weiss), hier weiter helfen kann.
Helmkamera: Drift Innovation 170HD Stealth
Das Kaufinteresse weckte bei mir die Helmkamera Drift Innovation 170HD Stealth. Warum? Sie bietet eine Aufnahmeauflösung von 1080p bei 25/30fps oder 720p bei 25/30 oder 60 fps. Vor allem letztere Auflösung 720p/60fps) finde ich interessant, lassen sich damit doch schöne Zeitlupenaufnahmen generieren.
Die 133x33x50 mm große und 138g schwere Spritwasser geschützte Helmkamera habe ich bei Blickvang für 329€ gekauft. Die Aufzeichnung erfolgt auf SDHC Karten bis 32GB, dann passen ca. 6h bei höchster Qualität auf die Karte (empfohlen wird min. Class 4 Karten). Geliefert wird die Kamera mit einem 1100mAh LiIon Akku (ca. 2,5h Laufzeit), optional kann man auch noch einen 1700mAh LiIon Akku (ca. 4h Laufzeit) dazukaufen.
Im Zubehör ist auch eine Funkfernbedienung (Start/Stop), USB und Videokabel enthalten, sowie eine gute Auswahl an Befestigungsmaterial (Lenker, Helm, Brille, Stirnband, Klett). Kritik: Die Lenkerhalterung ist “nur” für dünne Lenker geeignet, warum die nicht für MTB Lenker geeignet ist, ist mir ein Rätsel, ist doch die Zielgruppe u.a. MTBiker?
Das Objektiv ist drehbar und läßt sich somit an die verschiedenen Befestigungsmethoden anpassen. Kontrolle erfolgt über das integrierte Display, was sich auch bei Sonnenlicht gut ablesen läßt. Über das Display lassen sich dann auch div. Einstellungen vornehmen und auch die Aufnahmen kontrollieren und wenn man mag auch löschen.
Mein erster Eindruck: Die Aufnahmen sind gut, Lichtwechsel bekommt die Kamera auch schnell in den Griff.
Die Kamera zeichnet im .mov Format auf, so ist ein direkter Import in iMovie möglich. Konstruktionsbedingt ist das Micro in der Kamera (logisch), was wieder zu Windgeräuschaufnahmen führt. Das war ein Pluspunkt bei der POV VIO 1.5, da war das Micro am Kabel zw. Kamerakopf und Aufnahmegerät angebracht.
Ein kleiner Testfilm den ich erstellt habe (inkl. Zeitlupe) könnt Ihr hier auf YouTube ansehen.
Nikon Coolpix P7000
Zeit für eine Veränderung: Meine Panasonic LUMIX DMC-TZ5 die bisher sehr gute Dienste geleistet hat, habe ich vor ca. 2 Monaten gegen eine Nikon Coolpix P7000 ausgetauscht.
Eine Spiegelreflex kam einfach wegen der Größe nicht in Frage, ich brauche für meine “Unternehmungen” einfach etwas kompaktes. Aber trotzdem sollte man in Sachen Bildeinstellungen mehr Möglichkeiten haben als bei der DMC-TZ5. Nach einigem durchforsten von Webseiten, Berichten, Bewertungen, Tests, etc. bin ich bei der Nikon Coolpix P7000 gelandet. Testbericht Chip Online (9/2010)
Ich werde hier jetzt keine Technischen Daten runterleiern, die gibt es im Internet genug. Ein sehr guter Bericht, dem ich 100% zustimme, könnt Ihr hier nachlesen.
Ergänzend zu dem o.g. Bericht kann ich sagen, das der Akku (ich verwende noch einen zweiten Akku von Blumax) ca. 560 Bilder (JPG, höchste Auflösung) hält. Der Akkunachbau ist ok, hat nur ein kleines Problem, er geht “etwas” schwer wieder raus. Hilfreich ist hier ein kleiner Schraubenzieher oder Messer.
Auch empfehlen kann ich die Kameratasche von Lowepro Apex 60 AW Kameratasche. Kamera passt sehr gut hinein. Zu der Tasche gibt es sogar noch eine Regenhaube. Entgegen der Aussagen im Internet, bekomme ich die P7000 inkl. der Trageschlaufe in die Apex Tasche und das ohne große “Verrenkungen”.
Akkupacks für iPhone und Co
Wer mal für sein iPhone oder andere mobile Geräte, die sich über USB laden lassen, Zusatzenergie benötigt, dem würde ich den Akkupack von Just Mobile empfehlen.
Satte 4400 mAh liefert die kleine schwarze Box.
Geliefert wird der Akkupack mit einem USB Kabel (USB auf Mini USB). Das war es auch schon.
Laden muß man den Akku mit Laptop oder extra Netzteil (oder man nimmt einfach das iPhone Netzteil). Zum Laden des iPhones, etc das Original Kabel anschließen und den Schalter am Akku auf “I” stellen. Die LEDs informieren dann in 3 Schritten über die verbleibende Energie. Preis ca. 40€. Ich habe mein fast leeres iPhone 4 jetzt einmal damit vollständig aufgeladen und es leuchten noch 2 von den 3 Status LEDs.
Vor längerer Zeit hatte ich mal den Kensigton Akku Pack gekauft. Billiger (ca. 25€) und kommt mit komplettem Zubehör (Netzteil, USB Kabel, iPhone Sync Kabel), ist aber halt nur 1800 mAh stark und das obwohl es einen “Tick” größer ist.
Anhand der Kapazität der beiden Akkus erkennt man schon, das der Just Mobile mehr Power hat. Mit dem Kensington schafft man gerade eine iPhone Ladung (mit dem Just Mobile sollten es ca. 2,5 Ladungen werden).
Somit lade ich im Urlaub, abseits von Zivilisation und Steckdose, mein iPhone mit dem Just Mobile und mein GPS/Fahrradtacho mit dem Kensington.
[Update] Just Mobile Akkupack schafft tatsächlich 2,5 volle Ladungen meines iPhone 4.
Withings Personenwaage
Wer auf der Suche nach einer neuen Waage ist, sollte mal die Waage von Withings in Erwägung ziehen.
Ich habe mit dieser Waage meine “Alte” ersetzt. Das besondere: Die Daten werden per WLAN an den eigenen Account bei Withings gesendet und landen wiederum so auf iPhone & Co. Zur Account Erstellung wird nur Name (Pseudonym) und eine E-Mail Adresse benötigt. Die kostenlose App gibt es für die ca. 129€ teure Waage kostenlos zum Download. iPhone & Co. sind aber für die Benutzung nicht nötig.
Optisch ist die Waage schön verarbeitet und passt somit zum “Apple-Design”. Die Anzeige kann man sehr gut ablesen.
Neben Gewicht kann die Waage auch den Körperfettanteil ermitteln, in wie weit der Wert genau ist kann ich jetzt nicht feststellen. Bei mir schwankt dieser Wert, trotz Sport und inzwischen 6kg weniger Gewicht um den selben Wert ± 2%. Das ermittelte Gewicht stimmt mit meiner alten Waage überein, also sollte die Waage in diesem Punkt genau sein
Mit dem PairingWizard wird die Waage per USB konfiguriert und für den WLAN Betrieb “fit” gemacht und mit dem Account “verknüpft”. Ggf. wird darüber auch ein Firmwareupdate der Waage durchgeführt.
Nach ca. 4 Wochen täglicher Benutzung, bin ich mit dieser Waage zufrieden.
AirPrint, AirPlay
Seit gut einer Woche gibt es endlich das iOS 4.2.1 (4.2 wurde wegen eines Bugs nie veröffentlicht). Für iPad Besitzer ist das Update natürlich ein Quantensprung! Endlich Ordner, “Multitasking”, und all die anderen iOS 4.2 Annehmlichkeiten die wir schon vom iPhone kennen.
Fürs Apple TV 2 gab es am selben Tag auch ein Update. Die Version 4.1. Mit dieser ist nun auch Video-AirPlay möglich. D.h. man kann vom iPad, iPhone und vom Rechner, wann immer das Symbol erscheint, den Inhalt an das Apple TV 2 streamen. Vor der 4.1 Version war es nur möglich über AirPlay Ton auszugeben. Jetzt muß man nicht mehr das MacBook rauskramen um Musik zu hören
es genügt nun auch iPhone und/oder iPad.
Wie auch schon jedem bekannt sein sollte, ist nun auch das Drucken vom iPad und iPhone via AirPrint möglich.
Der Markt mit AirPrint fähigen Druckern ist zwar noch recht dünn, aber es gibt schon ein paar nette Geräte. Ich hab mir mal den HP Photosmart B210A besorgt. Preis ca. 140€.
Ich finde der Drucker überrascht. Die Treiber von HP sind endlichmal “Mac-like”. Installation und Inbetriebnahme einfach. Per WLAN sucht und installiert der Drucker auch gleichmal (wenn Vorhanden) neue Firmware. Farbpatronen sind je Farbe getrennt austauschbar. Der Drucker ist am Mac schnell per Bonjour angelegt. Man kann vom Mac nicht nur per WLAN drucken sondern auch Scannen. Entweder man startet die Scansoftware am Rechner und startet den Scanvorgang oder man startet den Scan am Drucker und läßt sich die Datei auf dem Rechner sichern.
AirPrint vom iPhone und iPad funktionieren auch sofort und ohne weitere Installation.
Eine unnötige Funktion des Druckers ist das Empfangen von E-Mails per spezieller E-Mail Adresse bei HP. D.h. man kann sich eine E-Mail an diese E-Mail senden lassen und der Drucker druckt die E-Mail aus. Blödsinn. Das hab ich gleich mal deaktiviert!
FightRecord für AR.Drone
Was vermisst der AR.Drone Fan bei dem Originalprogramm für die AR.Drone?
Richtig! Die Möglichkeit die Videos auch aufzunehmen.
Das Problem ist nun seit kurzem (fast schon unbemerkt) gelöst.
FlightRecord füllt nun diese Lücke aus.
Gesteuert wird die Drone wie gewohnt. Hier hat der Programmierer alles beim Alten gelassen. Es gibt auf der Steueroberfläche einfach 2 zusätzliche Buttons um die Aufnahme jederzeit (auch während des Fluges) zu starten/zu stoppen bzw. ein Einzelbild abzuspeichern.
Voraussetzung ist min. iOS 4.1 und min. ein iPhone 3GS und neuer, iPod Touch 3 Gen. (aber nicht die 8GB Version!) und neuer. iPad geht natürlich (noch nicht) da es hier noch kein iOS 4.x gibt.
Aufgenommen werden die Filme im H.264 Format (320×240 – 15fps). Die Filme lassen sich auch gleich am iPhone anschauen und natürlich auch über iTunes Sharing herunterladen. 1 Minuten benötigen ca. 20MB.
Während der Aufnahme lässt sich zwischen den beiden Kameras der AR.Drone durchschalten, inkl. der Bild-in-Bild Modi. Die Flugdatenanzeigen lassen sich, auf Wunsch, mit im Film aufzeichen oder einfach nur der Videostream ohne irgendwelche Anzeigen und Einblendungen.
Für aktuell 2,39€ eine wirklich gelungene und funktionierende App.
Hier ein schnell zusammengeschnittener Testfilm.
Sorry für die abrupten Flugmanöver, aber ich hatte immer mit kleineren Windböhen zu kämpfen














