Rennrad
Eine gedopte Rennradrunde
Wenn man so nach 6 Wochen wiedermal auf dem Rennrad sitzt und das auch noch nach dem “Höhentraining” in Tibet, fällt einem so eine Runde total einfach und leicht. Leider wird dieser Effekt nach ca. 2-3 Wochen auch wieder verschwunden sein. Schade …
Trainingsrunde mit feuchtem Ausgang
Unser Traingsplan sah für den gestrigen Sonntag eine GA1 120 (Minuten) Runde vor.
Vorteil von einem Traingsplan: Der “Zwang” auch wirklich zufahren, auch wenn schlechtes Wetter vorhergesagt ist.
Nachteil: Man könnte in schlechtes Wetter geraten.
So war es dann auch, anfänglich hatten wir perfektes Wetter und auf den letzten 10km holte uns die Regenfront ein.
So hätten wir an Mr. Wet-Rad-Trikot teilnehmen können.
Regentouren
Was ist das für ein Sommer? Unglaublich!
Es war ja eine Frage der Zeit, bis wir auch mal im Regen unterwegs sein werden. Erst am letzten Samstag, 60km von den 105km im Sprühregen auf unserer Rennradtour zum Schwanberg.
Und heute Abend? Ca. 20km von den 30km im leichten bis sehr starkem Regen auf unserer Mountainbiketour durch den Guttenberger Forst.
Es kann ja nur noch besser werden
Bastelstunde(n)

Keine Angst! In diesem Jahr gibt es einen neuen Bodenbelag!!!
Fast 2 Jahre ist mein Rennrad schon wieder alt. Also mal Zeit für eine “große” Wartung. Mein Radhändler hat sich auch schon beschwert, das ich mein MTB mehr pflegen würde als das Rennrad
.
Also gestern im Wohnzimmer, das Rennrad mal “fast” zerlegt und in der Küche dann mal gründlich geputzt und wieder zusammengebaut und dann alles mal wieder schön eingestellt.
Es ist blöd, wenn man keinen vernünftigen Keller hat.
Jetzt brauche ich nur noch ein neues Lenkerband, diese frickel Arbeit überlasse ich mal Velo-Momber.
Radstatistik 2010
Seitdem ich mir Ende 2009 den Edge 500 von Garmin gekauft habe, habe ich erstmalig alle Radaktivitäten mitgeloggt. Dies geht mit diesem TrainingsGPS und der Software Garmin Training Center auch wunderbar einfach.
Somit kann ich auch mal mit Zahlen “rumwerfen”
Gefahrene Höhenmeter (bergauf) 51306hm
Gesamtstrecke 4596,59km
Gefahrene Zeit 380h 18min 42,61sec
Dabei belassen wir es jetzt auch ![]()
Ziele hatte ich mir dabei keine gesetzt, es soll ja Spaß machen, um so mehr freue ich mich über die über 51000hm.
Herbstliches
Auch wenn ich am letzten Samstag die Rennradrunde alleine fahren musste, die sonstigen “Mitfahrer” wurden von Ihren Frauen eingebunden bei diesem schönen Wetter eine Küche bzw. eine Terasse in Ordnung zu bringen
, bin ich eine schöne Runde durch unser Maintal gefahren. Besonders schön sind natürlich die Farbenspiele der Weinberge, Hecken, … die es bei diesem spätsommerlichem Licht in Verbindung mit den verschiedensten Blattfärbungen ergibt.
Eine schöne Kulisse um mal die iPhone App ToyCamera auszuprobieren. Toycamera erzeugt entweder per Zufall oder vorausgewählt ein verändertes Foto indem es nach dem Fotografieren einen Effektfilter über das Foto legt. Hier mal ein paar Beispiele:
Danke an Martin R. für den Tip
Biketag – Schrauben, 115km und ein 30er Schnitt
Heute stand der Tag wieder im Zeichen des “Fahrrades”.
Damit angefangen habe ich heute morgen und habe mein Bionicon Supershuttle überprüft, ob ich noch evtl. Teile benötige bevor es auf den Westalpencross geht. Desweiteren habe ich noch das “knarzen” am Tretlager beseitigt. Rausbauen, saubermachen, ein bisschen Fett drauf und wieder rein damit.
Ergebnis: Alles ok!
Aber ich denke, das ich mal ein neues linkes Innenlager benötige. Man merkt hier doch, das sich die Kugeln mal leicht im Außenring verebigt haben. Muß wohl von einem der Freerides in Bozen kommen
Am Nachmittag ging es dann mit Christoph auf eine “kleine” Tour. Die erste Überlegung nach Gemünden am Main zu fahren, war mangels Höhenmeter gleich wieder verworfen. Also war spontan die Idee zum Schwanberg zu fahren.
Eigentlich nichts besonders und auch keinen Blogeintrag wert, wenn wir heute uns nicht folgendes vorgenommen hätten:
a) Auf dieser Runde auch auf den Schwanberg zu fahren (214hm extra).
b) Einen Durchschnitt von 30km/h zu fahren.
c) Eine Strecke von min. 100km zurückzulegen.
Was ich nicht gedacht hätte, wir haben a, b und c gemeistert. Am Schluß war das auf die 110km ein 30er Schnitt. Die letzten 5km war dann ein “beabsichtigtes Ausrollen”.
Nein, kein Sendeschluß …
… vielmehr war im Juli sehr viel los, so das das bloggen leider etwas zu kurz gekommen ist. Ich versuche im August wieder etwas mehr von mir zum besten zu geben.
Ein Highlight gab es gestern in meiner Fahrradstatistik. Gestern hab ich meine 3000km auf dem Rennrad bzw. MTB voll gemacht. Das ganze auf einer Strecke, die wir bisher auch noch nicht gefahren sind. Von Würzburg nach Moos-Wittighausen-Gerlachsheim-Tauberbischofsheim-Werbach-Niklashausen-Neubrunn-Kist-Reichnberg-Würzburg. Landschaftlich eine schöne Runde mit ca. 800hm und einer Länge von 94km. Es sind auch ein paar fiese kurze Anstiege drin, aber trotzdem schön fahrbar. Hier das Tracklog.
Immerhin ein gutes Training für den bevorstehenden Westalpencross vom Genfer See zum Mittelmeer mit seinen ca. 20000hm und ca. 680km
Rücksicht und Verständnis füreinander
… würde ich mir von so manchen Deutschen wünschen. Aber es gibt viele die meinen als Hilfspolizisten unterwegs zu sein und laufend andere “Belehren” zu müssen auch wenn Sie keine Ahnung von der Materie haben. Der Deutsche wohl ein Individuum das mit deutscher Gründlichkeit auf vermutliche Fehler hinweisen muß auch wenn er eigentlich keinen Nachteil hat.
Gestern auf unserer Rennradtour gab es so einige die meinten uns per Handzeichen, Hupen und Bemerkungen erklären zu müssen wo ein Rennradfahrer fahren darf/muß.
Auf dem Radweg ist es nicht recht, weil man “zu schnell” fährt, auf der Straße ist es nicht recht, weil ein Radweg vorhanden ist.
Nun gibt es verschiedene Rechtssprechungen die das für Rennradfahrer leider nicht eindeutig klären. Z.B.:
Ist der Zustand des Radweges so, daß er noch benutzt werden kann, aber zum Langsamfahren zwingt, besteht keine Benutzungspflicht. So verneint das OLG Köln (NZV 1994, 278) die Radwegebenutzungspflicht ausdrücklich nicht nur, wenn der Radweg sich in einem solch schlechten Zustand befindet, daß er
gar nicht benutzt werden kann, sondern auch (schon) dann, wenn “das schnelle Befahren mit dem Rennrad nicht möglich war, der Weg aber bei reduzierter Geschwindigkeit” hätte benutzt werden können. Der Radfahrer braucht sich danach nicht auf den Radweg verweisen zu lassen, wenn er schneller fahren will und kann, als der Radweg es zuläßt.
Aber unabhängig davon, wie wäre es, wenn man einfach aufeinander Rücksicht nimmt und Verständnis entgegenbringt?
In Bozen beim Freeriden funktioniert das mit der Rücksicht und Verständnis hervorragend. Wenn Wanderer entgegenkommen einfachmal kurz warten, grüßen und schon gibt es immer ein freundliches “Hallo” und manchmal eine kurze Unterhaltung von den Wanderen zurück.
Vorraussetzung hierfür das beide Seiten auch Rücksicht nehmen!









