Neues Spielzeug: VholdR

Lange habe ich nach einer Helmkamera gesucht. Nun denke ich habe ich die richtige Kamera gefunden. Gekauft habe ich mir die VholdR von Twenty20. Entdeckt habe ich die Kamera schon vor ca. 1 1/2 Jahren, da war das Teil aber noch in der Entwicklung. Gekauft bei Blickvang für 359,-€, übrigends perfekter Service und superschnelle Lieferzeit.

Warum nun diese Kamera? Nun, ich wollte was Kompaktes, so nach dem Motto “Alles-in-allem” und das zum vernüftigen Preis und mit vernünftiger Bildqualität. Es gibt von Oregon Scientific die ATC2000, aber die Aufnahmequalität ist mehr als bescheiden (Hierzu gibt es div. Demofilme bei YouTube). Im Gegensatz hierzu überzeugte die VholdR bei dem Demofilmchen.

Aufgezeichnet wird im AVI-Format bei 640×480 und 30fps. Gespeichert werden die Daten auf MicroSD Karten (max. 2GB). Somit soll auf eine 2GB-Karte ca. 1:50h Material passen. Länger hält nach techn. Daten der Akku eh nicht. Weitere techn. Daten auf der Homepage des Herstellers. Was aber noch hervorgehoben werden sollte: Das Objektiv der Kamera ist drehbar, so das man das Bild immer perfekt horizontal ausrichten kann, egal wie man die Kamera montiert. Beim Ausrichten helfen einem 2 Laserpointer, die auf Knopfdruck für ca. 5sec projiziert werden.

Bedienung ist denkbar einfach. Eingeschaltet wird die Kamera auf der Rückseite. Wichtig! Der Aufnahmeschalter auf der Oberseite muß in der Stellung aus sein, sonst bootet die Kamera nicht! Das musste ich nach einem halben Tag rumprobieren feststellen :roll: . Auf der Rückseite befinden sich dann noch zwei LEDs, eine für Batterieladezustand und für SD-Kartenzustand. Zur Aufnahme wird der große Schieber auf der Oberseite betätigt, was aufgrund der Größe des Schalter auch perfekt mit dem Handschuhen möglich sein sollte.

Die mitgelieferte Software unterstützt nur XP und Vista. Wenn man aber einen Kartenleser hat, kann man die AVI Dateien von der SD-Karte kopieren und auch auf einem Mac weiterverarbeiten. Einzig zum Formatieren der SD-Karten braucht man Windows, damit man die Karten mit FAT32 formatieren kann.

Zum Lieferumfang gehört: Die Kamera selbst, eine Halterung (eher geeignet für flache Untergründe), USB-Kabel, CD mit Windows-Software, LiIon-Akku. Übrigends: Aufgeladen wird die Kamera über USB, entweder direkt am Rechner oder Mithife eines Netzteiles das eine USB Buchse hat. Ich z.B. verwende einfach das Netzteil vom iPhone.

Soweit der erste Eindruck, nachdem ich die Kamera ausgepackt habe. Einen Bericht (mit Film) vom der ersten Einsatz werde ich demnächst hier in den Blog stellen.

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