Archiv für Mai 2010
Blauer Knopf
Das “supertolle” Wetter habe ich heute genutzt um mein Bionicon Supershuttle, nach dem letzten Freeride Wochenende, mal durchzuchecken.
Viel gab es nicht zu tun: Schaltauge wieder in Form bringen. Dann an der Gabel neue Filzringe einsetzen und fetten. Btw: Ich bin immer wieder begeistert wie einfach sich die Doubleagent-Gabel selbst warten läßt. Die Steuerkopflager habe ich in diesem Zuge auch mal überprüft und diese sind auch noch “tip-top”. Dann noch einen neuen Umwerfer, den alten hab ich mir so dämlich verbogen, das ein Richten keinen Sinn macht.
Zum Abschluß der Arbeiten, gab es noch einen neuen Knopf für die Geometrieverstellung ![]()
Statt orange nun im schönen blau!
P.S. Ja, das ganze in meiner Küche
“Schilder”-bürgerstreich
Da hat sich ja jemand was einfallen lassen …
Was soll mir nun diese Schildkombination am Radweg in Eibelstadt sagen? Radfahrer, Achtung Radfahrer kreuzen?
Aber auf einem Rad- und Fußweg ist es ja logisch, das Radfahrer kreuzen.
Naja, mit dem rotem “Achtung Radfahrer kreuzen” sieht das ganze wenigstens bunter aus.
Trails, Trails, Trails
An dieser Stelle könnte ich eigentlich die letzten Berichte über das Freeriden in Bozen herauskramen und hier verlinken. War auch dieses Wochenende einfach nur perfekt. Ca. 4000hm wurden am Tag vernichtet und das bei 24°C auf dem Berg und 29°C in Bozen selbst.
Übernachtet haben wir, wie vor einem Jahr, wieder im Hotel Rinner. Ein Hotel in Familienbesitz mit top Essen was nicht nur kreativ zubereitet wird sondern auch genial gut schmeckt.
Unsere Gruppe war diesmal 12 Mann stark, so das es diesmal 2 Gruppen gab und neben Berny auch Suse als “Guidin” uns über die Trails führte. Neben dem Guiding gibts es auch immer wieder den ein oder anderen Tip bzw. Trick wie man “Schlüsselstellen” am besten überwindet.
Über die Trails braucht man kein weiteres Wort verlieren, diese bewegen sich je nach Trail im Bereich von “S2-S3” und sorgen bei jeder Abfahrt für ein breites grinsen im Gesicht.
Stürze gab es ein paar wenige, aber alles nicht nennenswert. Da gab es im Vergleich fast schon mehr “Snakebites”
Auch diesmal hat sich meine neue Magura Bremse voll bewährt! Kein Fading, kein Quitschen (!!!), etc. Einfach “Tip-Top”. Man sollte nur beim Einbau der Bremsbeläge darauf achten, das der Sicherungsstift auch wirklich durch die Ösen der Beläge geführt wird, sonst muß man entweder den verlorenen Belag im Unterholz suchen oder man hat noch ein Paar dabei (Ich hatte letzteres vorgezogen
.). Immerhin hatte der falsch montierte Belag einen halben Tag ohne Sicherung im Bremssattel gehalten.
Ich sag dann mal: Bozen, wir sehen uns im Oktober wieder!
Bilder gibt es hier auf Flickr
Bozenfreeride
Na, Klasse! Das Wetter ist doch schon mal für unser kommendes Freeride Wochenende sehr vielversprechend!
Jetzt brauch ich noch einen neuen Umwerfer. Meinen habe ich mir letzte Woche mal ganz toll “verbogen”, da hilft auch kein Zurechtbiegen mehr. Jetzt gibt es statt dem Shimano Deore einen XTR Umwerfer.
5 Jahre …
… sind eigentlich eine lange Zeit, aber irgendwie kommt es mir vor als wäre es gestern gewesen.
Mountainbiken im Harz
Zur Abwechslung war am Wochenende mal Mountainbiken im Norden angesagt. Wer jetzt denkt dort ist es flach, liegt gänzlich falsch
.
Einer Einladung folgend, war der Ausgangspunkt der Touren bei einem Freund in Empelde.
Samstag ging es per Zug und Bayernticket Niedersachsenticket zum eigentlichen Startpunkt nach Goslar im Harz (Mittelgebirge). Von dort fuhren wir am Rammelsberg und Eichenberg vorbei zur Okertalsperre. Von dort dann wieder hoch bis zur Hanskühnenburg. Ein Kokos-Buttermilchkuchen brachte wieder notwendige Energie für den Rückweg über den Wolfskopf -> Bruchberg -> Kleiner Ahrendsberg zurück nach Oker. Von dort dann (natürlich) wieder mit dem Zug zurück nach Hannover.
Überrascht war ich von den vielen Trails, die einen immer wieder für die Aufstiege “entschädigt” haben. Auf dieser ca. 80km und mit 2200hm langen Tour gibt es auch viel fürs Auge, z.B. das Hochmoor, die kleinen Kanäle (Dammgraben) die für die Industrie angelegt wurden, u.v.m.
Sonntag war dann der Deister das Ziel. Hier konnten wir uns nochmals herrlich auf den schönen, aber durch feuchte Wurzeln, sehr glatten Trails austoben. (ca. 60km und 1200hm).
Kleiner Tip: Ein Besuch in der Eisdiele in Wennigsen (Deister) – Hauptstrasse ist fast schon Pflicht! Das Eis ist “genial”, vor allem das Joghurt-Orange-Eis.
Aufjedenfall ist der Harz noch weitere Besuche wert und man sollte sich das nicht entgehen lassen.
Tracklogs von den Touren könnt Ihr hier und hier herunterladen. (Anmerkung: Die Wege kreuzen sich des öfteren, deswegen die Fahrtrichtungen der Logs beachten!)




